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Lebensmittelindustrie

Unsichtbarer Staub. Lebensmittelindustrie unter Belastung

Viele Prozesse in der Lebensmittelindustrie setzen erhebliche Mengen an A-Staub frei. Anders als sichtbare Verunreinigungen ist Staub in der Lebensmittelindustrie häufig fein, leicht und weit verbreitbar. Die Staubbelastung bleibt daher oft unbemerkt, sofern sie nicht gezielt überwacht wird.

Typische Staubfraktionen in der Lebensmittelproduktion sind:

  • PM10: Entsteht vor allem bei energiearmen mechanischen Tätigkeiten wie Sackaufgabe, Schüttgutentladung, Sieben und dem manuellen Umgang mit trockenen Pulvern.
  • PM4: Wird bei schnelllaufenden Misch- und Dosierprozessen, pneumatischer Förderung sowie durch mechanischen Abrieb freigesetzt, wobei höhere Energieeinträge und Luftströme feinere Partikel erzeugen.
  • PM2.5: Bildet sich bei Feinvermahlung, intensiven Mischprozessen, Hochgeschwindigkeits-Förderung sowie durch sekundäre Staubaufwirbelung, insbesondere bei Pulvern mit geringer Bindekraft.
  • PM1: Entsteht bei Sprüh- und thermischen Trocknungsprozessen, bei der Zerstäubung, durch fermentationsbedingte Aerosole sowie beim Umgang mit Enzympräparaten und hochdispersen Zusatzstoffen.
Mitarbeiterin schüttet Mehl in einen Edelstahlbehälter, dabei entsteht Staub in einer Produktionsanlage der Lebensmittelindustrie.

Warum ist Staub in der Lebensmittelindustrie gesundheitsrelevant?

Tiefes Eindringen in die Lunge

A-Staub aus der Lebensmittelproduktion dringt tief in die Lunge bis in die Alveolen ein, wo sich die Partikel über längere Zeiträume ablagern und chronische Schädigungen der Atemwege verursachen können. Eine langfristige berufliche Exposition kann zu Asthma, irreversibler Sensibilisierung und einem dauerhaften Verlust der Lungenfunktion führen, mit erheblichen gesundheitlichen Folgen.

Entzündliche Reaktionen

Organische Stäube enthalten häufig Allergene, Enzyme und mikrobielle Bestandteile, die chronische Entzündungen der Atemwege sowie Immunreaktionen auslösen. Bei Beschäftigten in Bäckereien zeigen sich erste Symptome und Hinweise auf Reizungen der Lunge häufig erst nach mehreren Jahren, teilweise erst nach etwa acht Jahren kontinuierlicher Exposition.

Allergische Sensibilisierung und Asthma

In der Lebensmittelindustrie gilt organischer Staub, insbesondere Mehlstaub, als bekannter Atemwegssensibilisator und eine der häufigsten Ursachen für berufsbedingtes Asthma. So entfallen beispielsweise im Vereinigten Königreich rund 33 % der Entschädigungsfälle in der Lebensmittelindustrie auf berufsbedingtes Asthma, wobei Mehlstaub und Enzyme zu den Hauptauslösern zählen.

Langfristige gesundheitliche Auswirkungen

Arbeitsplatzgrenzwerte für Mehlstaub liegen in vielen Regelwerken bei 10 mg/m³ (8-Stunden-Mittelwert). Dennoch werden gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Asthma und eine verminderte Lungenfunktion auch bei niedrigeren Konzentrationen beobachtet. Eine chronische Belastung durch feinen Staub steht zudem im Zusammenhang mit systemischen Entzündungsreaktionen und einer erhöhten kardiovaskulären Beanspruchung.

Echtzeitüberwachung von A-Staub zum Schutz der Mitarbeitenden

Dustlight ermöglicht eine praxisnahe Lösung für das Management der A-Staub-Exposition in der Lebensmittelproduktion, indem tragbare, kontinuierliche Staubmessung mit zentraler Datenauswertung kombiniert wird. Direkt am Körper getragen, erfasst Dustlight kontinuierlich feine PM-Fraktionen und leitet daraus die A-Staub-Belastung in Echtzeit ab. Durch die fortlaufende Erfassung von Expositionswerten und kurzfristigen Belastungsspitzen warnt Dustlight unmittelbar, wenn die A-Staub-Konzentrationen ansteigen. Gleichzeitig ermöglichen die erfassten Daten Sicherheitsverantwortlichen, kritische Tätigkeiten zu identifizieren, die Einhaltung von Arbeitsplatzgrenzwerten zu bewerten und gezielte Präventionsmaßnahmen umzusetzen. Gerät und Software schaffen Transparenz und unterstützen so den proaktiven Schutz jedes einzelnen Mitarbeiters.

Dustlight Feinstaubmessgerät mit grünem Display und TÜV SÜD-Zertifizierungssiegel – tragbares Gerät zur Echtzeitüberwachung von A-Staub mit Smiley-Anzeige.

Das Wearable misst Staub kontinuierlich direkt in der Atemzone der Mitarbeitenden und zeigt die aktuelle A-Staub-Belastung in Echtzeit an. Visuelle und akustische Warnsignale informieren sofort, wenn definierte Expositionsschwellen überschritten werden.

Tragbares Staubmessgerät Dustlight mit Farbanzeige, dargestellt neben einer Web-App mit Messdiagrammen und einer Smartphone-App zur Auswertung von Feinstaubdaten.

Mobile und Web Apps erfassen, visualisieren und analysieren die Staubdaten des Dustlight sowohl in Echtzeit als auch über längere Zeiträume. Die Software wertet unter anderem TWASTEL und weitere Kenngrößen aus, um Gefährdungsbeurteilungen, Compliance-Bewertungen und präventive Maßnahmen fundiert zu unterstützen.

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